Sonntag, 24. Juli 2018, Projecto Yanachaga PROSOYA
Weiter ging es am Donnerstag die Straße von Tarma herunter in den Bergurwald bis auf 600 Meter Höhe nach La Merced am Rio Chanchamyo hinab, und von dort langsam wieder herauf über Oxapampa nach Huancabamba auf 1800 Meter. Eine faszinierende Landschaft.
Hier besuchen wir eine Hacienda, die seit 30 Jahren ein erfolgreiches Schulprojekt beheimatet. Jugendliche aus benachteiligten Familien können hier in einem Art Internat leben und eine Berufsausbildung erlernen.
Es ist für alle spannend, hier mit 40 peruanischen Jungen und ihren Betreuern, darunter auch engagierte junge Deutsche für eine Woche zusammenzuleben.
Heute machten wir einen Ausflug ins 40 Kilometer entfernte Pozuzo, einer 1859 von Auswandern aus Tirol und Preußen gegründet Stadt. Es ist eine der abenteuerlichsten Straßen in Peru um dort hin zu gelangen, ein Seitental das erst vor 50 Jahren einen Straßenzugang bekam.
Noch heute sieht man die Wurzeln der Einwohner in vielen Gesichtern, und wir hatten ein nettes Gespräch mit Lucho, der in vierter Generation dort lebt und uns mit seinen leuchtenden blauen Augen viel über den Ort erzählte.
Es gab Gulasch mit Spätzle, Bratwurst mit Sauerkraut und Schnitzel mit Kartoffelsalat im Stadtteil „Prusia“, „Preußen“.
Es war Kulturfest heute, und es wurden Tiroler Tänze in Tracht getanzt. Tara war begeistert und wir wurden mit unsern blonden Kindern überall freudig begrüßt, und die Jungs spielten Fußball.
Glücklich waren alle als wir die zwei Stunden Abenteuerfahrt mit dem Abgrund an der Seite zurück wieder hinter uns hatten.



















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