22. Juli 2018, 8.37 Uhr, Puntas Arenas, Chile
Es ist noch stockfinster draußen und die Straße ist vereist. Hier haben die Autos Spikes an den Rädern. Sonnenaufgang ist 9.41 Uhr. Um die Dunkelheit und Kälte zu vertreiben feiern die Menschen Karneval in der südlichsten Großstadt der Welt an der Magellanstraße gelegen, die Feuerland von Patagonien trennt. Morgens beim Anflug sieht man- das Meer ist vereist hier. Mit den Kleinen klettern wir unter dem Zaun durch in den Spielplatz.
Wir haben uns alle sofort wohlgefühlt, vor allem beim Xuan aus Santiago de Compostela, der nach 10 Jahren Weltreise hier sein Hostal Tragaluz aufgemacht hat – wunderschön selbst renoviert und eingerichtet. Wir genießen Wärme und Kaminfeuer und dass wir gleich wie Freunde abends zur Runde chilenischen Rotwein am Kamin eingeladen werden. Die Chilenen erzählen: wenn es hier im Sommer 12 Grad wird, ist Strandttag! Aber, so fühlt es sich an, wenn man so weit weg vom Rest der Welt ist rückt man zusammen und Gäste werden gleich wie Freunde behandelt.
Es erinnert an Heimat im Winter, und mit dem Toyota-Geländewagen fühlen wir uns gut gerüstet um gleich aufzubrechen Richtung Norden zum Torre de Paine Nationalpark, 250 Km Richtung Norden.











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