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Was ist in der Zwischenzeit passiert – ein kurzes Update 6 Jahre nach der Rückkehr.
Es ist erstaunlich wie die Zeit vergeht, und das jetzt schon wieder 7 Jahre seit unserem letzten Aufbruch vergangen sind. Es waren wertvolle, intensive Jahre, und insgesamt ist alles gut verlaufen und wir sind wieder zuhause in Berlin angekommen. Es gab viele Veränderungen – Lysander und dann Velis sind aufs Gymnasium gekommen, es fiel nicht weiter auf dass sie ein Jahr unterwegs waren, und sie mussten das fehlende Jahr nicht wiederholen, das war schon mal eine große Erleichterung. Tara und Morpheus sind in die Grundschule gekommen und jetzt auch 5 und 6. Klasse, (damals war Velis 4. Klasse und Lysander 6. Klasse), also passt es auch wieder gut jetzt loszufahren da sie noch nicht auf dem Gymnasium sind.
Ich bin langsamer wieder in die Arbeit gestartet, nach der Lücke hatte ich weniger Kunden und hatte 2019 das Glück, ein Projekt bei Siemens Advanta als Freelancer zu machen – es hat mir dort so gut gefallen dass ich Januar 2020 fest dorthin gewechselt bin, auch wenn die Stelle in München war. Wie der Zufall so wollte kam dann Corona und ich bin im März 2020 ins Homeoffice gewechselt und arbeite seit dem viel von daheim – dafür viel internationaler als zuvor in einer spannenden Rolle.
Nadine ist nach der Kinderpause wieder ins Berufsleben gestartet und hat 3 Jahre bei einem Healthcare-Startup im Bereich der Psychiatrie als Office Managerin gearbeitet, viele neue Kontakte geknüpft und wertvolle Erfahrungen sammeln können.
Velis blieben unsere vier Tage in Japan so in Erinnerung, dass er mit 13 anfing japanisch zu lernen um seinem Traum zu folgen mit 15 ein Jahr nach Japan zu gehen – er ist jetzt seit 10 Monaten im Hekinan, im Süden von Nagoya in einem Austauschjahr und somit am weitesten in der Ferne – wir freuen uns alle schon riesig im Januar auf das Wiedersehen in Indien, wo er zwei Monate noch auf die European School of Goa gehen wird.
Lysander hat das Abi in der Tasche, macht erste Erfahrungen im Berufsleben und gerade den Führerschein, und wird uns in Indien einen Monat besuchen, bevor er für ein Praktikum für drei Monate in Sri Lanka Kinder in Englisch unterrichten wird.
Morpheus spielt begeistert Volleyball und auch Tara hat die Leidenschaft gepackt und trainiert jetzt mehrmals die Woche wie ihr Bruder- beide sind sehr selbständig und kommen auch allein gut durch Berlin, wenn sie Freunde besuchen oder zum Training gehen. Sie freuen sich schon sehr auf das kommende Abenteuer und sind noch neugierig verhalten auf die Schule in Indien.
Wir waren die letzten Jahre viel in Deutschland im Urlaub, am Wochenende oft in unserer Datsche in Woltersdorf, die wir mit großem Glück zum Pachten gefunden haben, und kurz in Jordanien, Marokko und Portugal, und haben unseren neuen Wohnwagen den wir in der Corona-Zeit gekauft haben viel an der Ostsee und der Havel und in Polen genutzt.
Den VW-Bus haben wir letzten Winter verkauft und kommen ohne eigenes Auto gut zurecht – für kurze Strecken und zum Einkaufen ist unser Elektro-Mofa Unimoke incl. Anhänger, das wie ein Motorrad aussieht aber als Fahrrad gefahren wird der Hit.
Ich bin auch ein paar neuen Trends gefolgt – habe mir vor vier Jahren das Koffein abgewöhnt und fühle mich jetzt frischer als zuvor. Habe die Ernährung vor ein paar Jahren auf mehrheitlich Salat, also frisches Gemüse ungekocht umgestellt und mache Intervall-Fasten, lasse also das Frühstück aus und esse Mittags Salat satt.
Und zum Wachwerden morgens dusche ich auch seit vier Jahren nur noch kalt und habe seit einem Jahr auch noch das morgendliche 2-Minuten Bad im kalten Wasser auf dem Balkon hinzugefügt. Die längsten aber auch intensivsten 2 Minuten des Tages, besonders jetzt im Winter. Aber es schüttet auch viele Glückshormone aus. Und ich liebe ja Rituale. Das Laufen ist geblieben, ich laufe 2-3 mal die Woche und bin jetzt stolz Mitglied des Jubilee Clubs des Berliner Marathons – 10 erfolgreiche Teilnahmen geschafft.
Spannend war auch die zweijährige Ausbildung in psychedelischer Psychotherapie, die ich berufsbegleitend als Co-Therapeut bei der Mind-Foundation in Berlin abgeschlossen habe.
Weil uns ein Kinderzimmer fehlt sind wir Eltern in das Wohnzimmer gezogen, und trainieren so auch ein Stück Flexibilität und Resilienz auf dem Weg, die Kinder großzuziehen.
Für die Reise wurde die ganze Wohnung leergeräumt und unser Hab und Gut von Nadine in einen 7m2-Storage-Room in Lichtenberg gefahren- auch ein Akt, aber auch ein guter Anlass mal wieder auszumisten und gründlich aufzuräumen und manches Relikt der Vergangenheit loszulassen.
Nachdem wir niemand für die Miete unserer Wohnung auf Zeit gefunden haben, haben wir jetzt eine WG gegründet und vermieten die Zimmer einzeln, mit mehr Erfolg. Man muss eben flexibel bleiben….
Hier unsere geplante Reiseroute in den kommenden fünf Monaten, die Hälfte der Zeit sind wir in Indien wo die Kinder auf die Schule gehen, den Rest machen wir homeschooling…

Around the world again (2024-2025)
What has happened in the meantime – a short update 6 years after our return.
It’s amazing how time flies, and that another 7 years have now passed since we last set off. They were valuable, intensive years, and all in all everything went well and we have arrived back home in Berlin. There have been a lot of changes – Lysander and then Velis went to the Gymnasium, it wasn’t noticeable that they had been away for a year, and they didn’t have to repeat the missing year, which was a great relief. Tara and Morpheus went to elementary school and are now in 5th and 6th grade (Velis was in 4th grade and Lysander in 6th grade), so it’s a good time to go back now that they’re not in high school yet.
I started back to work more slowly, after the gap I had fewer clients and in 2019 I was lucky enough to do a project at Siemens Advanta as a freelancer – I liked it there so much that I moved there permanently in January 2020, even though the job was in Munich. As luck would have it, the coronavirus came along and I switched to working from home in March 2020 and have been working from home a lot since then – but much more internationally than before in an exciting role.
Nadine returned to work after taking a break to have children and worked for 3 years as an office manager at a healthcare start-up in the field of psychiatry, making lots of new contacts and gaining valuable experience.
Velis remembered our four days in Japan so much that he started learning Japanese at 13 in order to follow his dream of going to Japan for a year at 15 – he has now been in Hekinan, in the south of Nagoya, for 10 months on an exchange year and is therefore the furthest away – we are all really looking forward to seeing him again in India in January, where he will be attending the European School of Goa for another two months.
Lysander has his A-levels in his pocket, is gaining his first work experience and is currently getting his driver’s license, and will visit us in India for a month before spending three months teaching English to children in Sri Lanka for an internship.
Morpheus plays volleyball enthusiastically and Tara has also caught the passion and now trains several times a week like her brother – both are very independent and get around Berlin well on their own when they visit friends or go to training. They are really looking forward to the upcoming adventure and are still curious about the school in India.
We have been on vacation in Germany a lot in the last few years, often at weekends in our dacha in Woltersdorf, which we were very lucky to find to rent, and briefly in Jordan, Morocco and Portugal, and have used our new caravan, which we bought during the Corona period, a lot on the Baltic Sea and the Havel and in Poland.
We sold the VW bus last winter and manage well without our own car – our electric Unimoke moped and trailer, which looks like a motorcycle but is ridden as a bicycle, is a hit for short distances and shopping.
I’ve also followed a few new trends – I gave up caffeine four years ago and now feel fresher than before. I changed my diet a few years ago to mostly salad, i.e. fresh, uncooked vegetables, and I do intermittent fasting, so I skip breakfast and eat salad for lunch.
And to wake up in the morning, I’ve only been taking cold showers for four years now, and for the past year I’ve also added a two-minute morning bath in cold water on the balcony. The longest but also most intense two minutes of the day, especially now in winter. But it also releases a lot of happiness hormones. And I love rituals. Running has stayed with me, I run 2-3 times a week and am now a proud member of the Berlin Marathon Jubilee Club – 10 successful participations under my belt.
The two-year training course in psychedelic psychotherapy, which I completed as a part-time co-therapist at the Mind Foundation in Berlin, was also exciting.
Because we don’t have a extra bedroom for the children, we parents moved into the living room, and so we are also practising a bit of flexibility and resilience on the way to raising the children.
For the trip, the entire apartment was emptied and Nadine moved our belongings into a 7m2 storage room in Lichtenberg – another act, but also a good opportunity to clear out and thoroughly tidy up and let go of some relics of the past.
After we couldn’t find anyone to rent our temporary apartment, we’ve now set up a shared flat and are renting out the rooms individually, with more success. You just have to stay flexible….
Here is our planned itinerary for the next five months, half of the time we will be in India where the children go to school, the rest we will be homeschooling…


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