Tag 12- An unserem letzten Tag im Oman war es windig und bedeckt, die Sonne kam nicht heraus. Fast dachte man es würde gleich zu regnen anfangen, und der Wind ließ den Himmel vom Sand gelb erscheinen. Eine in den Fels in Serpentinen aufwärts gehauenen nagelneue Autobahn führte und Richtung Osten aus der Stadt heraus, in Richtung Sur. An der Tankstelle verkaufte ein Laden Campingausrüstung- an den langen Stränden sieht man Zelte und Canper stehen. Ich bekomme Lust beim nächsten Mal die Wüste und den Süden zu erkunden und zu campen. Wir haben ja nur die Umgebung von Maskat dieses mal erkunden können. Die beiden Ziele zum Abschluss waren nur 90 Minuten Fahrt entfernt, aber haben uns alle in Erstaunen und Begeisterung versetzt. Im Bimmah Sinkhole kann man im Salzwasser in einem Felsenloch schwimmen, und wird dabei von kleinen Fischen sanft angeknabbert.
Um in den Wadi Shab zu kommen, beginnt die Reise mit einer kurzen Bootstour unter der Autobahnbrücke. In einer grandiosen Landschaft geht es dann das Flussbett aufwärts eine Stunde bis die Schlucht enger wird und der Fluss die einzige Möglichkeit ist weiter zu kommen- teils schwimmend, teils kletternd oder über Kieselsteine und glitschigen Felsen laufend. Schließlich muss man durch eine Felsenspalte knapp kopfbreit schwimmen und kommt in eine Höhle mit Wasserfall. Meine orange Schwimmboje half Tara, und hielt mein Handy, Geldbeutel und Autoschlüssel trocken- zumindest bis kurz vor Schluss- vielleicht hätte ich doch in der Höhle nicht versuchen sollen, das IPhone herauszuholen. Doch zum Glück ist ja die Technik wasserfest.
In der Dunkelheit fuhren wir zurück, alle erschöpft aber glücklich. Morgen heißt es um 4:30 aufstehen – um 9:00 geht der Flieger nach Mumbai.















Wadi Shab and Bimmah Sinkhole
Day 11 – On our last day in Oman, it was windy and overcast and the sun never came out. We almost thought it was going to start raining, and the wind made the sky appear yellow from the sand. A brand new highway carved into the rock in serpentines led east out of the city towards Sur. At the petrol station, a store sold camping equipment – you can see tents and campers on the long beaches. It makes me want to explore the desert and the south and go camping next time. We were only able to explore the area around Muscat this time. The two final destinations were only a 90-minute drive away, but left us all amazed and thrilled. In the Bimmah Sinkhole, you can swim in salt water in a rock hole and be gently nibbled on by small fish.
To get to Wadi Shab, the journey begins with a short boat trip under the highway bridge. We then walk up the riverbed in a magnificent landscape for an hour until the gorge narrows and the river is the only way to continue – partly swimming, partly climbing or walking over pebbles and slippery rocks. Eventually, you have to swim through a crevice almost as wide as your head and enter a cave with a waterfall. My orange buoy helped Tara and kept my cell phone, wallet and car keys dry – at least until just before the end – maybe I shouldn’t have tried to get my iPhone out in the cave. But luckily, technology is waterproof.
We drove back in the dark, all exhausted but happy. Tomorrow we have to get up at 4:30 – the plane leaves for Mumbai at 9:00.

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