Back in Goa

Tag 18  -Time fades away. Ich bin wieder in Goa angekommen, 29 Jahre seit meinem ersten Besuch! Und kaum sitze ich am Strand, schwimme und lausche danach den Wellen, so kommt bei mir ein tiefes Gefühl der Ruhe und Glückseligkeit auf. Wenn ich auf dem Handtuch liege und die Abendsonne auf mich scheint, dann rattern in meinem Kopf noch die Vorortzüge von Mumbai weiter – aber ich weiß schon, dass dies nicht lange anhalten wird. Das Rauschen der Wellen hat so eine beruhigende Kraft,; die Wärme des Windes vom Meer, das Salz auf meiner Haut und der Sand zwischen meinen Zehen lassen mich gleich abtauchen in eine Welt, die mich immer schon begeistert hat. In diesem 29 Jahren war ich ein gutes Dutzend mal hier, die ersten Jahre allein, dann mit Nadine, schließlich mit erst einem, dann zwei, dann drei, dann vier Kindern. Seit Nadine dabei ist, war auch meine Schwester immer dabei Wir sind wieder in Samis Beach Huts in Agonda angekommen. Gleich spricht mich die ältere Dame aus Schweden an. Annika erzählt , sie ist hier jedes Jahr für drei Monate. Und natürlich kennt sie auch Michael und Katrin unsere Freunde aus Berlin, die hier auch bald eintreffen werden. 

Viele meinten, Indien, hätte sich so verändert, und Goa sei nicht mehr das, was es einmal war. Aber ich freue mich, dass die Straßen vom Flughafen hierher etwas sicherer geworden sind, und am Strand mehr Inder zu sehen sind die auch ihren wohlverdienten Urlaub genießen.  Es gibt mehr Hütten am Strand. Aber eigentlich sieht es alles so aus wie immer.  Wir haben die kleinen „Stone Houses“ in der zweiten Reihe bezogen, Tara freut sich über ein frisch gekauftes Kleid und die Kinder baden begeistert in den lauwarmen Wellen. Ein erster perfekter Sonnenuntergang über dem Horizont- da hinten liegt der Oman, wo wir hergekommen sind. Sami und seine Famile haben uns freundlich begrüßt. Wir üben noch mit Moskitospray, Moskitonetz und Lichterkette alles gemütlich zu machen und draußen rauschen die Wellen, als würden sie gleich in die Hütte fließen . Wir sind angekommen in Goa. 

Day 18 -Time fades away. I’m back in Goa, 29 years since my first visit! And as soon as I sit on the beach, swim and then listen to the waves, I feel a deep sense of calm and bliss. As I lie on my towel and the evening sun shines on me, the regional trains of Mumbai continue to rattle around in my head – but I already know that this won’t last long. The sound of the waves has such a calming power, the warmth of the wind from the sea, the salt on my skin. The sand between my toes lets me dive straight into a world that has always inspired me. I’ve been here a dozen times in these 29 years, the first few years alone, then alone with Nadine, then with one, then two, then three, then four children. Since Nadine has been here, my sister has always been there too. We have arrived back at Samis Beach Huts in Agonda. The elderly lady from Sweden speaks to me straight away. Annika says she comes here every year for three months. And of course she also knows Michael and Katrin, our friends from Berlin, who will be arriving here soon. 

Many people said that India had changed so much and that Goa was no longer what it used to be. But I’m pleased that the roads from the airport have become a little safer and there are more Indians on the beach enjoying their well-deserved vacation.  There are more huts on the beach. But actually everything looks the same as always.  We have moved into the small „stone houses“ in the second row, Tara is delighted with a freshly bought dress and the children are swimming enthusiastically in the lukewarm waves. A first perfect sunset over the horizon – back there is Oman, where we came from. Sami and his family gave us a friendly welcome. We are still practising making everything cosy with mosquito spray, mosquito nets and fairy lights, and outside the waves are roaring as if they are about to crash into the hut. We have arrived in Goa. 


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