Tag 44-47
Das Wochenende begann mit dem Collective Basar Goa auf dem Hilltop. Für 200 Rupies Eintritt bekommt man ein schön gestaltetes, mit Tüchern auf dem Boden, vor Staub geschütztes,wöchentliches Jahrmarkt Feeling mit vielen Hippie Ständen, einen food Corner mit Essen aus aller Welt (es gibt auch Bratwürste mit Sauerkraut) und Livemusik. Tara und Morpheus, die erst nicht mitkommen wollten, fanden es gleich gut, besonders die Karamell Popcorn. Auch ich und Nadine genossen das Kino- Gefühl und alle hatten Spaß. Yuki und Velis Freunde holten sie ab zur Party, und wurden mit Rollern mitgenommen. Wir sahen sie erst am Samstag wieder.
Wir gönnten uns noch einmal einen Drink im Piscos.
Am nächsten Tag ging es in kleiner Runde ohne die Mädels und Velis nach Morgim zum Dunes, auch little Russia genannt. Dort sind alle Speisenkarten und Schilder auf Russisch. Man waren sehr nett zu uns, eine Mutter mit drei kleinen blonden Kindern, Mann und Großeltern dabei lud uns ein, doch die Liege neben ihr zu nutzen, sie würden gleich aufstehen. Dabei stillte sie ihr fünf Monate altes jüngstes Kind. Ich zeigte auf Lysander und sagte das auch unsere Kinder in diesem Alter schon in Goa waren. Der Opa erzählte, er sei bei Jüterbog stationiert gewesen, damals in den Achtzigern.
Ich liebe diesen weiten Strandabschnitt, und die großen Wellen sind einfach ideal zum Body Surfen. Mir wurde wieder klar, dass es sich einfach jeden Tag lohnt diese wilde Fahrt mit dem Bike durch die Baustellen Dörfer und Landschaften zu wagen.
Die Strönde hier im Norden sind einfach großartig.
Die Straßen-Reparatur in Siolim ging in großer Geschwindigkeit weiter. Frauen laufend in Badematschen auf dem heißen Asphalt neben der Walze her, und schütten Wasser auf die Metallräder.
Am Sonntag geht es dann klassisch zum La Plage. Dort am Strand ist die halbe Klasse von Yuki versammelt, und wir treffen Ian, unseren Yogalehrer, der uns zu seinen Stunden nach Mojigao einlädt. Wir sitzen wieder an unserem klassischen Platz unter dem Bild. Nadine und ich schwimmen lange und genießen die Sonne, bevor es zurück auf die Bikes geht. Ein großartiges Wochenende für alle.
Heute starte ich mit Andreas meine Tenniskarriere neu. Cool, dass man das auch nach 40 Jahren Pause nicht verlernt hat. Danke an Andreas für die Initiative!
Und dann mache ich eine große Tour, über das Café Arjuna in Mandrem bis zum Lake in Arambol. Auch einer meiner Lieblingsorte. Es ist herrlich in diesem See zu schwimmen und danach ins Meer zu gehen.
Auf dem Rückweg kann ich mir einen Fisch Thali mit Ausblick , bevor ich die gute Stunde zurück mit der Enfield über die Landstraße knattere, um Tara rechtzeitig an der Tankstelle abzuholen.
Im wilden Chapora mache ich ein halt beim Moto Café. Um 19:00 Uhr soll dort live Musik sein. Ob ich wohl Mitstreiter finde? Oder geht es doch zum Shiva Valley, wo man jetzt schon die Bässe wummern hört?




















Day 44-47
The weekend began with the Collective Bazaar Goa on the Hilltop. For 200 rupees entrance fee you get a beautifully designed weekly fairground feeling with many hippie stalls, a food corner with food from all over the world (there are also sausages with sauerkraut) and live music. Tara and Morpheus, who didn’t want to come at first, liked it straight away, especially the caramel popcorn. Me and Nadine also enjoyed the movie theater feeling and everyone had fun. Yuki and Veli’s friends picked them up for the party and took them on scooters. We didn’t see them again until Saturday.
We treated ourselves to another drink at Piscos.
The next day we went to Dunes, also known as Little Russia, in a small group without the girls and Velis. All the menus and signs there are in Russian. They were very nice to us, a mother with three small blonde children, husband and grandparents invited us to use the lounger next to her, they would be up soon. She was breastfeeding her five-month-old youngest child. I pointed to Lysander and said that our children had also been to Goa at that age. Grandpa told me that he had been stationed near Jüterbog back in the 1980s.
I love this wide stretch of beach and the big waves were just perfect for body surfing. I realized again that it’s simply worth taking this wild bike ride through the construction site villages and landscapes every day.
The beaches here in the north are just great.
The road repairs in Siolim continued apace. Women running bath mats on the hot asphalt next to the roller, pouring water onto the metal wheels.
Sunday is the classic day at La Plage. Half of Yuki’s class is gathered there on the beach, and we meet Ian, our yoga teacher, who invites us to his classes in Mojigao. We sit again in our classic spot under the picture. Nadine and I take a long swim and enjoy the sun before getting back on our bikes. A great weekend for everyone.
Today I’m restarting my tennis career with Andreas. It’s cool that you haven’t forgotten how to do it even after a 40-year break.
And then I go on a big tour, via Café Arjuna in Mandrem to the lake in Arambol. Also one of my favorite places. It’s wonderful to swim in this lake and then go into the sea.
On the way back, I can treat myself to a fish thali with a view before I rattle the Enfield back along the country road for a good hour to pick up Tara at the petrol station in time.
In wild Chapora, I stop off at the Moto Café. There’s supposed to be live music there at 19:00. I wonder if I’ll find any takers. Or will we go to Shiva Valley, where you can already hear the basses booming?

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