Schlagwort: Kinder

  • Bali Spirit Festival

    Bali Spirit Festival

    4. April 2018, Bali Spirit Festival: Return to Source Tag 2, 15.40 Uhr

    Heute sind wir richtig angekommen: Lysi bekam das verlorene Bändchen ersetzt, und wir sind alle gleich um 9.30 Uhr beim Yoga mit Lisa aus Holland für die ganze Familie gelandet. Das war toll:

    Und dann dank Kinderspace gemeinsam mit Nadine „Feel more Ecstasy through breath of bliss“ mit Christabel Zamor aus den USA mit über 100 Teilnehmern. Statt versprochen 1 Stunden waren wir zwei Stunden weg, es war einfach zu schön um aufzuhören. Tanz, Meditation, Atmung: genau nach meinem Geschmack. Ich spüre jetzt schon dass Nadines Idee hier her zu kommen die ideale Energie und Umgebung für uns alle ist. Und besonders für mich genau der Ort, um übermorgen meinen 50. Geburtstag zu feiern. Ich wusste es ja noch nicht, aber ich liebe solche Festivals. Und Bali macht einfach einen super Eindruck auf uns.

    Allein das Licht und die Farben sind so schön.

    Auch die Kinder finden es schön und wie immer ist der Pool der Ort, wo wir in der Mittagshitze uns alle abkühlen und ausruhen.

    Ich bekomme schon wieder Blasen an den Füßen vom zu viel Barfuß tanzen und abends liegen wir alle zusammen und hören schönen Konzerten zu. Bis es dann auf dem Roller durch die Nacht zurück nach Hause geht. Google Maps sei gedankt! Die Kinder mit einer verbotenen Cola noch mal wieder frisch für die Heimfahrt..

    Velis hat seine geliebten Maracujas wieder und Morpheus die Kokosnüsse.

    Es gibt noch so viele Veranstaltungen, eine App hilft sich die interessanten Termine in den Kalender einzutragen. Schaffen tut man davon nachher doch nur einen kleinen Teil.

    Aber vor allem ist es wirklich ein toller Spirit, und ich bin mit meinem 5Elemente-Tanz und dem heutigen Atemworkshop schon total happy gewesen. Jetzt ist Tara neben mir auf dem Bett am Pool wieder aufgewacht

  • Welcome to Bali

    Welcome to Bali

    Ostermontag, 2. April 2018, 22.23, Ubud, Bali, Indonesien

    Bali hat uns freundlich empfangen. Nach einem Tag am Pool in Australien, wo wir noch mal das Rundumpaket des Campingplatzes genossen haben (incl. Bastelstunde für die Kleinen.

    Dann nach über 5 Wochen der Abschied von Australien mit einem Flug spät in der Nacht nach Bali.

    Das war so der entspannteste Flug bisher, wir schon wie die Australier in Shorts und Sandalen leicht gefröstelt aber nach nur vier Stunden schon im Bali angekommen. Dort ist es ein Uhr morgens als wir draußen sind, ein Visa bekommt man einfach kostenlos per Stempel, das Taxi wartet und bringt uns zu unserem Zuhause.

    Das war ja noch etwas aufregend, wie auch schon in Melbourne wurde uns zwei Tage vor der Reise unsere Buchung über Booking.com vom Vermieter gecancelt. Vier Kinder ist für manche einfach zuviel. Aber wir haben gelernt, das ist immer richtig so und wir finden so etwas besser passendes. Hier ein wirklich großes Haus. Am Ende waren es zwei Häuser rund um einen Pool, nachts sehr imposant. Aber auch alles offen, und die ersten heftigen Schauer ließen auch Wasser durchs Strohdach laufen. Aber super für uns ganz allein vom Reisfeldern umgeben, hier können wir laut sein. Und das ganze noch wirklich günstig.

    Ein super netter Empfang, es gibt Frühstück inclusive und allen schmeckt es Balinesisch.

    Es ist an manchen Ecken schon etwas älter und durch die offene Bauweise auch mit einigen tierischen Bewohnern, aber wir sind ja keine Novizen. Und so viel Platz und ein eigener Pool ist herrlich.

    Ostern war ein voller Erfolg, die Kinder haben sich sehr darauf gefreut und suchen begeistert Ostereier und Geschenke. Wie den Zauberwürfel für Velis und den heißbegehrten Pinguin-Glubschi.

    Wir haben schon zwei Roller, zwei Handykarten,waren schon am Strand und haben erste Erkundigungen gemacht. Bali ist wirklich super schön, voller hinduistischer Tempel an jeder Ecke und zur Ankunft war auch gleich ein Feiertag mit Opfergaben überall. Morpheus lernt tauchen, Velis und Lysander üben Zauberwürfel und natürlich gibt es Schule.

    Wir sind sehr aufgeregt, das Bali Spirit Festival kann kommen! Heute Abend sind wir schon zur Eröffnungsparty die 10 km nach Ubud gefahren, in der Dunkelheit gleich mal verfahren aber dann doch noch angekommen. Das war eindrucksvoll und sehr sehr schön. Tanzen ohne Kiddies die daheim geblieben sind und so viele nette strahlende Menschen aus aller Welt.

    Und da Kinder willkommen sind und es Betreuung und Angebote für alle Altersgruppen gibt ist die Vorfreude auf die kommende Woche voller Inspiration groß. Morgen früh geht es los.

  • Yoga in Goa

    Yoga in Goa

    Donnerstag, 7. Dezember 2017, 10.44 Uhr, Café Artjuna, Anjuna, Goa, India.

    Jetzt mache ich also Yoga. Neue Dinge ausprobieren. Ich beschließe immer wieder das zu machen, was ich nie machen wollte. Yoga gehört definitiv dazu. Nadine war die Inspiration.

    Meine ersten beiden Stunden waren gut. Ich bin so weit. Irgendwie bin ich an „Sex in the City“ erinnert. Erst macht man Yoga, dann wird im angesagten Café das MacBook Air ausgeklappt und dazu Café Latte getrunken.

    Es ist sicher 15 Jahre her, wenn nicht 20, dass ich zuletzt eine Brücke geschafft habe. Heute war ich ein paar Sekunden mit dem Kopf vom Boden weg. Jetzt gehe ich jeden Morgen um 9.00 Uhr mit Nadine zum Yoga, habe ich beschlossen. Und als vierfach-Eltern bekommen wir Vorschuss-Lorbeeren vom Yogalehrer. Vor allem natürlich Nadine. Aber auch bei mir heißt es von Ian, einem lustigen älteren Briten. „Hey, Nadines husband, relax your face! You are one of my heroes, with 4 kids! The other one is Mick Jagger“ – rief er plötzlich mitten in die Übung hinein.

    Yoga macht das Traveller-Dasein noch einen ganzen Schritt einfacher. Man strengt sich für etwas an, was gut tut und wo man überall auf der Welt Gleichgesinnte findet. Und schon hat man auch neue Freunde. Wie Tom und Marisol. Er kommt aus San Francisco, bärtig, lange Haare, sie aus dem Norden Mexicos. Haben sich in einer Fischfabrik in Alaska kennengelernt. Tom arbeitet da schon ewig, jetzt ist er der Boss. Aber immer nur den Sommer, 6 Monate. Danach etwa als Skilehrer in den Rocky Mountains.

    Und seit gut 10 Jahren im Winter in Indien. Marisol war 18, als sie das erste Mal nach Alaska kam. In eine große Fabrik, die Lachs verarbeitet. Tausende von Tonnen Lachs. Und sie werben Leute aus aller Welt an, um dort zu arbeiten. Wie Marisol, aus einer armen Gegend im Norden Mexicos, wo die Gangs alles beherrschen.

    Jetzt sind sie verheiratet und haben eine süße Tochter, bald ein Jahr alt. Wir haben uns gleich verstanden. Und ich freue mich auch, mal wieder Spanisch zu sprechen. Und von Tom zu hören, wie Lachs von den Norwegern beherrscht wird, die mit Fisch-Farmen und Robotern bei Lachs ganz vorne sind. Lachs zu züchten ist Alaska aber verboten. So ist die Firma Norwegisch, wurde jetzt aber von Kanadiern aufgekauft.

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    Die ideale Kombination ist abends zu tanzen und morgens Yoga zu machen. Und danach mit Nadine zu meditieren. Dienstag abend gehen wir noch mal zum Curlies und essen leckere Medium Prawns, oben mit Blick auf das Meer. Herrlich, nur wir zwei. Und sehen, es gibt eine Party.  Dann bringen wir aber die Kinder ins Bett, und ich brach kurz vor 22.00 Uhr noch mal auf, als alle Kinder schliefen. Es war voll, und viele indische Männer waren da. Aber auch das bunte Volk aus aller Welt. Ich habe eine 18jährige Litauerin beim Tanzen kennengelernt. Sie arbeitet als Flugbegleiterin und hatte in Delhi 4 Tage frei, und wusste von Trance-Parties in Goa.

    Auch mit Rasim und Anastasia aus Kasachstan haben wir uns gleich verstanden, als wir sie am Lake in Arambol das erste Mal gesehen haben. Das merkt man dann auch daran, dass man sich zufällig wiedertrifft, als wir bei der ersten Sturmflut in Ashwem beim La Plage am Strand ankamen. Beide sind weiter freundlich und entspannt. Und das französische Restaurant La Plage  sieht wieder sehr schön aus, Valentine hat sich alle Mühe bei der Dekoration gegeben.

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    Das Hochwasser ist durch den Sturm heftig – doch die Kinder haben ihren Spaß dabei.

    Und es regnet immer wieder – eine Seltenheit im Winter in Goa. Die Kinder finden es lustig.

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    Für die Händler auf dem Fleemarket und die Strandbuden ist es sicher nicht ganz so leicht.

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    Beim Kindergeburtstag von Ruth aus Israel, 5 Jahre alt in Vagator, am „Spaghetti Beach“ am Sonntag Nachmittag waren dann ganz viele Eltern mit Kindern da, die alle länger schon in Goa sind. Wie auch ein Paar aus Berlin, die bei uns in Berlin um die Ecke wohnen. Sie haben ein Haus in Assagao und sind auch jeden Winter hier. Die Tochter geht mit Morpheus und Tara jetzt in die Kita. Und weil die Welt so klein ist, hatten sie schon vor unserer Ankunft von uns gehört. „Da kommt eine Familie aus Berlin mit vier Kindern“, meinte die Mutter als wir uns an der Eisdiele trafen. „Ich sehe vier Kinder, seit ihr das vielleicht?

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    Der Sturm im Süden führte die letzten Tage zu starken Regenfällen, vor allem aber zu mehrfachen Hochwasser und starker Brandung. Ich höre sie die ganze Nacht laut auf der Veranda, wo ich mein Bett aufgestellt habe und gut an der frischen Luft schlafe.

    Leider hat dies große Mengen an Sand weggeschwemmt, und so sieht es vor dem Curlies auf einmal ganz anders aus. Ich fragte die Kokusnuss-Frau, ob sie es hier schon mal so gesehen hatte. Sie meinte: nein.  Ich frage mich, wie es wohl am Lake in Arambol aussehen wird.

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    Insgesamt ist die Stimmung bei allen gut. Lysander ist in der Schule angekommen, er freut sich jetzt jeden Morgen darauf und redet auch immer mehr. Natürlich sind wir überall immer die Ersten am morgen.

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    Velis ist noch auf aufholen, wir üben fleißig Englisch mit ihm.

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    Aber beide machen es großartig, wie auch die Kleinen in einem fremden Land in eine Schule und Kita zu gehen wo nur Englisch gesprochen wird. Ich weiß, das wird ihre Perspektive erweitern und sie wachsen dabei.

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