Samstag, 2.09.2017, 12.34, im Poolrestaurant.
Die Fragen: Wie viel ist zu tun? Gefühlt befinde ich mich, befinden wir uns im Übergang. Von viel und hoher Geschwindigkeit zu weniger und langsamer. Noch ist die Liste im Kopf lang, und alles erscheint dringend.
Doch es scheinen auch schon die ersten Strahlen der Entspannung durch. Die da heißen. „Let it be“. Einfach mal alles sein lassen, und nur das Notwendigste tun. Im Pool-Restaurant braucht man ein T-Shirt, also ist es hier anzuziehen. Sonst geht es eigentlich auch mit Shorts oder Badehose.
Weniger zu tun heißt erst einmal, einem Gefühl zu vertrauen. Vertrauen, dass es auch so wird wie man es sich wünschst, erhofft. Dass nichts Schlimmes passiert wenn man nicht vorsichtig war, sich nicht vorab Gedanken gemacht hat.
Gefühlt haben wir uns über alles schon vorab Gedanken gemacht. Am Ende aber hat man es nicht alles in der Hand, kann es nicht alles vorab planen. Will es ja gar nicht, sonst wäre es ja keine neue Erfahrung, sondern nur die Ausführung eines Plans.
Und da gibt es noch dieses kleine, doch wieder wachsende Gefühl, dass hinter dem Loslassen, nicht perfekt sein eine entspanntere, ja größere Perspektive wartet. Dass man sogar aus dieser Entspannung heraus besser entscheiden kann und mehr Lust hat die Dinge zu tun, die man tun möchte. Nicht tun muss, weil sie getan werden müssen.
Eigentlich war es sogar sehr häufig so. Sind mir nicht die Dinge dann gut gelungen, hatte ich die richtigen Einsichten, Ideen und die meiste Energie, wenn es mir gelungen ist mal richtig loszulassen? Vielleicht bin ich ja nur einfach schon zu lange wieder in der „Hochleistungswelt“ unterwegs? Es fühlt sich nach einer ersten wichtigen Einsicht an.
Noch zwei Tage im Luxus, dann beginnt ein neuer Abschnitt.

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